MühlGANG 3. Oktober 2015

Wieder einmal ist es soweit: für die Reparaturen des Mühlgangs wird das Wasser ausgelassen.
Und wieder ist das Ältere Mühlenconsortium so nett, uns mit einer kleinen Gruppe im “Bach”bett gehen zu lassen.

Diesmal ist der Kontext das Kunstkraftwerk Klangbad, an den Rösselmühlpark anschliessend, beim ehemaligen “Club der Nichtschwimmer”.

Wir dürfen wieder einsteigen und gehen eine bereits bekannte Route, von der Marienmühle fast bis zur Rösselmühle, zu unserem Klangbad.
Dieses Mal ist die Hauptabkehr des Mühlganges etwas später und auch etwas länger als die Jahre zuvor.
Das Wasser steht etwas höher, da wir schon am ersten Tag nach der Wassersperre gehen und auch bei einem Kraftwerk die Schleusen zeitlich etwas verspätet geöffnet wurden. Für uns stellt dies allerdings kein Hindernis dar. Wir spazieren los, und waten im teilweise recht undursichtigen Gewässer, wo wir immer wieder auf Müllberge stoßen.
Von den Brücken im Volksgarten gibt es viele Zurufe und entlang der Elisabethinergasse begleiten uns auch viele Personen, die sich für unsere Expedition und unsere Fundstücke interessieren.

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Mühlgang-Abstecher 22. Mai 2014

Im Rahmen der Austellung Über Gänge in der esc vom 9. Mai bis 4. Juli 2014 können wir auch in disem Jahr einen Abschnitt des Mühlgangs besuchen.
Diesmal machen wir einen Mühlgang-Abstecher
Treffpunk: 22. Mai 2014 um 14.00 Uhr in der esc, Bürgergasse 5, 8010 Graz

ACHTUNG: Gummistiefel notwendig!
außerdem: wir kraxeln über Leitern und bitten, das für die Teilnahme zu bedenken.
Anmeldung erforderlich unter: esc[at]mur.at
Die Teilnahme ist kostenlos.

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MühlGANG 2: Samstag, 14. September

Freiräume – Freuräume
Ausstellung im GrazMuseum

von Mittwoch, 12. Juni 2013 bis Montag, 2. September 2013

MühlGANG 2: Samstag, 14. September
Mitte September werden die jährlich anfallenden Reparaturen am Mühlgang durchgeführt. Das gab uns Gelegenheit, einen größeren Wegabschnitt dieses Wasserlaufs kennenzulernen und die vielfältige Nutzung und Geschichte aus der Nähe zu erleben.
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Dies Mal sind wir bei der Marienmühle losgestartet und bekamen gleich zu Beginn eine Einführung und Erklärung zum Betrieb von Kleinwasserkraftwerken am Mühlgang.

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Dann weiter unter der Annenstrasse durch.

Wir sind Richtung Norden gegangen, kamen bei den Barmherzigen Schwestern vorbei, passierten das Gelände der AVL, machten eine kleine Pause vor dem nächsten Kraftwerk und kamen schließlich in der Nähe des Jugendzentrums JUKUS wieder aus dem Gang heraus.
Zum Abschluss dieser Erkundungstour machten wir dann noch einen Besuch bei der “Friedenswand” von Richard Kriesche, eine Intervention an der Außenmauer der Fröbelschule, die die Einschusslöcher aus dem Bürgerkriegsjahr 1934 noch in den 1980ern in sich trug und die Richard Kriesche durch Umkehrung sichtbar gehalten hat.
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Tour 5: Samstag, 31. August Das Essen von der Gstettn

Freiräume – Freuräume
Ausstellung im GrazMuseum

von Mittwoch, 12. Juni 2013 bis Montag, 2. September 2013

Wildkräuter sind wieder in. Und das Schöne ist, dass wir sie auch in der Stadt finden; Manches lässt sich sofort genießen, anderes muss zuvor eingekocht oder haltbar gemacht werden. Gemeinsam mit Margit Zötsch und Ursula Brosch grasten wir über einen vielversprechenden Platz. Unser Speiseplan reichte von frischem Kräutersalat, geschnipseltem Ruccola und Distel- und Berufkrautblüten auf Butterbrot, über gedünstetes Brennessel-Giersch-Gemüse bis hin zu Holundergelee.

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Tour 4: Samstag, 3. August Tour des Hörens

Freiräume – Freuräume
Ausstellung im GrazMuseum

Eröffnung: Mittwoch, 12. Juni 2013, 19.00 Uhr, zu sehen bis 2. September 2013

Wir sind gewohnt, unsere Umgebung über das Schauen zu erkunden. Was erfahren wir, wenn wir die Augen schließen? Eine akustische Erkundungstour mit Reni Hofmüller.

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Anleitung zum Hinhören

Vorschlag 1: Versuchen Sie, mindestens 3 Umgebungsgeräusche zu benennen.

Vorschlag 2: Versuchen Sie, eines dieser Geräusche auszublenden.

Vorschlag 3: Schliessen Sie die Augen und wiederholen Sie Vorschlag 1 und 2.

Vorschlag 4: Setzen Sie sich gemütlich hin. Bleiben Sie lange sitzen.

Vorschlag 5: Suchen Sie sich ein Umgebungsgeräusch und konzentrieren Sie sich nur darauf.

Vorschlag 6: Stellen Sie sich an einen für Sie angenehmen Ort und hören Sie, mindestens eine kleine Weile. Dann drehen Sie sich um 180 Grad und beginnen Sie von vorne.

Vorschlag 7: Suchen Sie einen Ort, an dem Sie keine Mobilitätsgeräusche (Auto, Zug, Flugzeug) hören. Dafür sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen.

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Tour 3: Samstag, 20. Juli Reliktuntersuchungen – Quellenforschung

Freiräume – Freuräume
Ausstellung im GrazMuseum

von Mittwoch, 12. Juni 2013 bis Montag, 2. September 2013

Manche Orte einer Stadt oder Region geben Rätsel auf, und nicht über
alle findet man in Archiven Informationen.
Im Rahmen dieser Tour erkunden wir einen Streifen Zeitgeschichte von
Graz. Der Bereich rund um die Bahnlinie und die Alte Poststraße als
ehemalige Stadtgrenze befindet sich in einem städtischen
Transformationsprozess vom Industrieviertel zum Was-auch-immer.
Strukturwandel und veränderte Notwendigkeiten lassen Gstettn hier
gehäuft auftreten, ergeben gleichzeitig auch neue Möglichkeitsräume.
Mit dem Sozialhistoriker Joachim Hainzl begeben wir uns auf eine
Fahrradtour zu Orten des Ab- und Umbruchs.
Bitte unbedingt ein Fahrrad, Getränke und bei Bedarf Sonnencreme und
etwas zum Essen mitnehmen.

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Tour 2: Samstag, 29. Juni Pflanzen suchen und ein Herbar anfertigen

Freiräume – Freuräume
Ausstellung im GrazMuseum

Eröffnung: Mittwoch, 12. Juni 2013, 19.00 Uhr, zu sehen bis 2. September 2013

Anhand von Pflanzen lässt sich sehr viel über einen Ort erfahren: Wie lange gibt es die jeweilige Gstettn schon und welche der Pflanzen sind Pionierpflanzen? Mit der Botanikerin Dr. Ursula Brosch erkunden wir einen konkreten Ort genauer. Dieser Termin ist speziell für Kinder konzipiert.

Fotos von Nicole Pruckermayr, IOhannes m zmölnig;
Nachbearbeitung von Nikolaos Zachariadis

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Tour 1: Samstag, 22. Juni Nachschauhalten

Freiräume – Freuräume
Ausstellung im GrazMuseum

Eröffnung: Mittwoch, 12. Juni 2013, 19.00 Uhr, zu sehen bis 2. September 2013

Gstettn sind ein flüchtiges Phänomen. Reni Hofmüller und Nicole Pruckermayr laden ein, einige der in der Publikation porträtierten Orte nach 2 Jahren erneut zu besuchen, um nach Veränderungen zu sichten.

Treffpunkt: GrazMuseum, Sackstrasse 18, 8010 Graz
Ausstattung: Fahrrad, Kopfbedeckung, ausreichend Getränke, ev. kleiner Proviant
Zeit: 11.00 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden

Fotos von Nikolaos Zachariadis

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MühlGANG Wanderung I, 13.6.2013

Freiräume – Freuräume
Ausstellung im GrazMuseum

Eröffnung: Mittwoch, 12. Juni 2013, 19.00 Uhr, zu sehen bis 2. September 2013

Als Vorbereitung für die eigentliche jährliche Bachabkehr im September wird im Juni der Wasserzufluss zum Mühlgang gestoppt, nachdem Mitglieder des Arbeiterfischereiverband die Fische herausgeholt und in die Mur übersiedelt haben. Mit dem Geschäftsführer der Rösselmühle, Herrn Amesbauer und der Koordinatorin des „Älteren Mühlenkonsortiums“, Frau Berghofer, erkunden wir den Mühlgang aus neuer Perspektive und erhalten dabei auch noch zusätzlich Unterstützung von Herrn Prettner vom Arbeiterfischereiverein.
Und am Ende unserer Wanderung bereitete uns Michael Fuchs noch eine wunderbare Überraschung.

Fotos von Nikolaos Zachariadis

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Freiräume – Freuräume 2013 im GrazMuseum

Freiräume – Freuräume
Ausstellung im GrazMuseum

Eröffnung: Mittwoch, 12. Juni 2013, 19.00 Uhr, zu sehen bis 2. September 2013

Ausstellungskonzept: Nicole Pruckermayr
Mitarbeit: Reni Hofmüller
Gestaltung: Renate Mihatsch

Mit künstlerischen Arbeiten und Beteiligungen von: Ursula Brosch,
Heimo Ecker-Eckhofen, Michael Fuchs, Heimo Halbrainer, Joachim Hainzl,
Reni Hofmüller, Silvia Körbitz, Judith Laister, Marleen Leitner,
Renate Mihatsch, Nicole Pruckermayr, Wolfgang Reinisch, Johanna
Rolshoven, Heinz Rosmann, Michael Schitnig, Margit Zötsch u.v.a.

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Nicht nur in Graz leben wir in einer durchgestalteten Umgebung. Diese Ordnung ist wichtig, um eine komplexe Welt am Laufen zu halten, zugleich kann sie aber auch zu Überregulierung führen. Wer hat nicht romantische Bedürfnisse nach dem Nicht-Geordneten – den Freiräumen, den Gstettn und anderen Nischen der Stadt? Und wer hat nicht auch Bedürfnisse nach dem Ausloten, dem gemeinsamen Tun in der Stadt? Zwischen den Orten des Konsums, des beschleunigten Durchzugsverkehrs und den Zonen der Restriktion tun sich immer wieder Freiräume auf, die erkundet werden wollen. Diese physisch erlebbaren Räume sind zum Beispiel Gstettn. „Freiräume – Freuräume“ untersucht die unterschiedlichen Perspektiven auf das Flüchtige und Ungreifbare dieser urbanen Räume und regt an, sich an gemeinsam erfahrbaren Erkundungen in der Stadt zu beteiligen. Ausgangsmaterial ist die Untersuchung „Lücken im urbanen Raum“ sowie eine Erkundung der Vielfältigkeit des Mühlgangs, eines sich quer durch den Stadtraum hindurch schlängelnden Gewässers. Daran angedockt bereichern weitere künstlerische Arbeiten dieses Feld mit ihren jeweiligen sehr unterschiedlichen Gesichtspunkten.

Fotos: Nikolaos Zachariadis und Nicole Pruckermayr

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